Ausflug Straßburg Klasse 10 - Französisch-Gruppe am 07.07.22

Am 07.07.2022 fuhr die Französischgruppe der Klasse 10 nach Strasbourg/ Frankreich. Durch den Schienenersatzverkehr mussten wir von St. Georgen bis nach Hausach mit dem Bus fahren. Auf dieser Fahrt trafen wir auf einen außergewöhnlichen Busfahrer, der uns mehrmals und lautstark darauf hinwies, unsere Masken: „an-/auf bzw. zu zumachen“ und unsere Taschen in die dafür vorgesehenen Fächer zu legen, sonst würden wir: „den ganzen Bus kaputt machen und nix Linienbus, sondern Reisebus“.

In Strasbourg angekommen, tranken wir eine Chocolat chaud auf dem Münsterplatz und verwirrten den Kellner, als wir uns auf Spanisch, Italienisch, Deutsch und Französisch bedankten und er schließlich nicht wusste, von wo wir denn jetzt nun kommen. Danach entschieden wir uns das Straßburger Münster anzusehen. Wir schauten uns zuerst alles von innen an und beschlossen danach noch hoch auf die Aussichtsplattform des Münsters zu steigen. Also stiegen wir die 330 Stufen bis nach oben, um dort die wunderschöne Aussicht zu genießen und ein schönes Gruppenfoto zu machen. Auf dem Weg nach unten rutschte Celine W. die Stufen des Münsters nach unten.

Unten wieder angekommen holten wir uns Tickets für eine Bootsfahrt mit Führung, welche man über Kopfhörer in 16 Sprachen hören konnte. Selbstverständlich nahmen wir die Kopfhörer, die wir bekommen hatten, auch wieder mit, nicht so viele andere Besucher, die die Kopfhörer danach abgaben.

Als wir mit der Zeit ein Hungergefühl verspürten, suchten wir uns ein kleines Restaurant abseits der Touristengassen, in denen eine Tarte flambée mehr kostete als ein Essen mit der Großfamilie. Am Tisch bestellte sich jeder eine große Steinofenpizza und etwas zu trinken. Da wir die Kellnerin nicht verstanden und einfach „Oui“ sagten, brachte sie uns ein Chiliöl für die Pizza, welches dann schärfer war als gedacht. Während des Essens standen einige Gäste am Nebentisch auf, um zu gehen, als eine der Damen eine Stufe übersah und hinter Radu P. hinfiel. Kaum als sie weg war mussten wir leicht anfangen zu lachen, da es leider sehr witzig aussah. Zum Glück ist aber nichts Schlimmes passiert und der Dame ging es gut.

Auf dem Weg zum Bahnhof holten sich Marvin S. und Celine W. noch ein Slush-Eis und Adrian S. behauptete: „Wir haben noch Zeit, ich hol mir ein UNO-Spiel“ , bevor es weiter Richtung Bahnhof ging. Leider liefen wir sehr umständlich zum Bahnhof zurück. 10 Minuten vor Abfahrt mussten wir dann unser Tempo erheblich erhöhen und manche fingen sogar an, zu rennen. Um 15:20, Zeit der Abfahrt, stiegen wir in den Zug. Die Zugfahrten bis zum Schienenersatzverkehr (Bus) liefen entspannt nach Plan ab. Wir haben gehofft, dass der Busfahrer in Hausach (übrigens der gleiche Fahrer wie morgens) pünktlich losfährt, damit wir in St. Georgen direkt einen Bus nach Villingen bekommen, anstatt eine Stunde auf unseren Zug warten zu müssen. Jedoch sind wir dem Busfahrer wohl negativ aufgefallen, da wir ganz hinten in der letzten und vorletzten Reihe saßen, weswegen er sich zu uns nach hinten begab, um die vier Jungs der letzten Reihe auf gutes Benehmen hinzuweisen. Er schilderte uns ebenfalls, schon mal Damenunterwäsche vorgefunden zu haben zwischen den Sitzen und bat uns, dass wir solch einen Fall nicht nachmachen. Von der Zwischenbemerkung Radus, dass ja ihre Lehrerin hier direkt mit dabeisitzt, ließ er sich nicht beeindrucken, sondern mahnte ihn zur Ruhe und erwähnte, dass er uns durch den Spiegel beobachte. Diese Geschichte hat zur Erheiterung aller beigetragen und Frau Lehmann ermahnte die Jungs dann ihrerseits, bitte keine Kleidungsstücke im Bus zu verlieren.

Natürlich schafften wir den Bus durch die aufregende Geschichte des Busfahrers nicht mehr und mussten somit fast eine Stunde warten. Also gingen wir zu Lidl, um uns dort gesunde Getränke zu holen (natürlich keine Energys) und saßen noch vor dem Bahnhof herum. Als unser Zug endlich kam, fuhren wir nach Villingen, wo wir uns dann verabschiedeten. Es war insgesamt ein sehr gelungener Tagesausflug.

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